E-Bikes und die Vorschriften

Neben den normalen Fahrrädern, die sich zwar auch in ihrer Ausführung unterscheiden, sind momentan die E-Bikes sehr im Trend. Mit verschiedenen Motorleistungen sind diese Fahrräder besonders beliebt bei längeren Strecken. Abhängig vom Modell sind diese Elektroräder optisch kaum von den “normalen” Rädern zu unterscheiden. Die Vorteile sind dabei abhängig vom Anwendungszweck mal größer, mal kleiner. In den meisten Fällen werden diese besonderen Bikes jedoch nicht für außergewöhnliche Zwecke benutzt.

Um beispielsweise auch Offroute mit einem E-Bike fahren zu können, sollten spezielle E-Mountainbikes benutzt werden.
Für den Fall, dass ein normales E-Rad für steiniges Gelände benutzt wird, kann mit Beschädigungen gerechnet werden. Da die Preise für diese Geräte meistens vierstellig sind, wäre es äußerst schade, wenn nach kurzem gebrauch bereits Schäden an der Technik sind.

Die Leistung der E-Bikes ist auch abhängig vom verbauten Motor. Auch hier sind teilweise dramatische Unterschiede vorhanden. Schließlich sind die Preise für stärker motorisierte Fahrräder höher. Entsprechend der sensiblen Technik, sollte nicht am Preis gespart werden. Dementsprechend kostet Qualität auch ein wenig mehr Geld. Dafür bekommt man auch einen hochwertigen Akku, der nicht nach ein paar Tagen kaputt ist.

Leider gibt es auch hier wieder ein paar Kleinigkeiten, die beachtet werden müssen. Alles was motorisiert ist, unterliegt auch entsprechende Regeln. Schließlich muss auch überlegt werden, wer bei einem Unfall die Haftung übernimmt. Da die Länder jeweils verschiedene Regelungen haben, wollen wir uns einen Vergleich anschauen.

Deutschland vs Schweiz beim E-Bike Gesetz

Als erstes muss geklärt werden, ob generell eine Helmpflicht herrscht, oder nicht. Normalweise müssen Mofafahrer, die ein Mofa fahren wollen, auch entsprechend einen Helm aufsetzen. Obwohl diese Mofas nur maximal 25 km/h fahren, können dennoch schwere Verletzungen entstehen. Wie sind die Gesetze bei entsprechend gleich schnellen E-Bikes?

Wenn ein E-Bike die gleiche Geschwindigkeit erreichen kann, wie ein Kleinkraftrad, sollten die Gesetze dann nicht gleich sein? Normalerweise schon. Dennoch unterscheidet der Gesetzgeber zwischen diesen beiden Zweirädern. Sowohl in der Schweiz, wie auch in Deutschland müssen E-Bikefahrer keinen Helm nutzen. Eine Empfehlung wird dennoch ausgesprochen.

Wie sieht die Gesetzeslage bei Zweirädern aus, die satte 45km/h fahren können? Hierbei müssen weitere Kriterien berücksichtigt werden. Wird ein E-Rad mit einem Hilfsmotor betrieben, dass bis zu 45 km/h fahren kann, so darf die zulässige Nennleistung nicht höher als 500W betragen. In diesem Fall besteht eine Velohelmpflicht. Ähnlich sieht es auch in Deutschland aus.

Wo dürfen die Räder gefahren werden?

Auch, wenn ein Helm getragen wird, muss noch geregelt werden, wo diese Fahrräder überhaupt gefahren werden dürfen?  In der Schweiz ist die Regelung eindeutig. Hier sagt der Gesetzgeber, dass sowohl Pedelecs, wie auch S-Pedelecs auf Velowegen gefahren werden dürfen.

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