Regeln für Velofahrer

Gerade, wenn die Sonne scheint und die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist, werden die Bikes wieder aus dem Keller geholt.
Obwohl die Radwege ein problemloses vorwärts kommen garantieren sollen, gibt es auch hier immer wieder Probleme. Das Leben als Radfahrer kann manchmal ein wenig gefährlich sein. Nicht nur, weil man selbst auch Fußgänger verletzen kann, wenn nicht auf die Umwelt geachtet wird. Besonders manch ein Autofahrer nimmt keine Rücksicht auf die Zweiräder. Neben den Rechten, die alle Verkehrsteilnehmer haben, müssen auch gewisse Pflichten eingehalten werden.

Erst seit 2012 sind Velofahrer in der Schweiz von der Vignette befreit. Daraus resultiert, dass sich die Fahrer auf eigene Verantwortung um einen ausreichenden Versicherungsschutz kümmern müssen. In vielen Fällen ist eine Zusatzversicherung jedoch nicht notwendig. Sollte bereits eine Privathaftpflicht abgeschlossen sein, übernimmt diese Versicherung im Ernstfall die Kosten. Um sicher zu sein, dass keine Überraschungen auftreten, kann bei der Versicherungsgesellschaft nachgefragt werden. Notfalls kann der Tarif oder gleich die komplette Haftpflicht gewechselt werden. Ohne Versicherung ist es ein Spiel mit dem Glück.

Keine Ausnahmen – Velofahrer müssen sich alle an die Fahrradregeln halten

Viele Fahrradfahrer sind auch Autofahrer. Aus diesem Grund sollten die Verkehrsregeln immerhin grob bekannt sein. Falls nicht, empfiehlt sich ein Aufbaukurs. Diese Regeln, die entweder speziell ausschließlich für Radfahrer, oder Autofahrer dienen, sollen die Sicherheit erhöh

en. Ohne einen geregelten Verkehrsfluss, droht ein wildes durcheinander. Jedoch funktioniert das Miteinander nur, wenn sich auch alle an die Regeln halten. Sowie Autos regelmäßig zum TÜV müssen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, so besteht auch beim Fahrrad eine Pflichtausrüstung.

 

Eine ausreichende Beleuchtung ist unerlässlich, um auch im dunklen gesehen zu werden.
Die so genannten Katzenaugen dienen auch der eigenen Sicherheit und sind ebenfalls Pflicht.
Damit bei Gefahr und auch in Alltagssituationen abgebremst werden kann, müssen die Bremsen jederzeit funktionstüchtig sein.

Was passiert, wenn sich Radfahrer nicht an die Vorschriften halten, lässt sich wunderbar an einer Statistik ablesen. Ungefähr 2.300 Velofahrer erleiden pro Jahr in der Schweiz eine Verletzung. Bei einem schweren Sturz kann ein Helm lebenswichtig sein.
Zwar existiert für normale Bikes keine Helmpflicht, aber aufgrund der eigenen Sicherheit, sollte dennoch nicht darauf verzichtet werden.

Miteinander – statt gegeneinander

Ohne das Verständnis füreinander im Straßenverkehr, wird es immer wieder zu Komplikationen kommen. In der Schweiz ist überwiegend genügend Platz, um Radfahrer und Autofahrer gleichzeitig zu befördern. Werden beim Abbiegen die üblichen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, können schon viele Unfälle vermieden werden. Der tote Winkel ist dabei entscheidend. Dieser wird leider immer wieder vergessen.

E-Bikes und die Vorschriften

Neben den normalen Fahrrädern, die sich zwar auch in ihrer Ausführung unterscheiden, sind momentan die E-Bikes sehr im Trend. Mit verschiedenen Motorleistungen sind diese Fahrräder besonders beliebt bei längeren Strecken. Abhängig vom Modell sind diese Elektroräder optisch kaum von den “normalen” Rädern zu unterscheiden. Die Vorteile sind dabei abhängig vom Anwendungszweck mal größer, mal kleiner. In den meisten Fällen werden diese besonderen Bikes jedoch nicht für außergewöhnliche Zwecke benutzt.

Um beispielsweise auch Offroute mit einem E-Bike fahren zu können, sollten spezielle E-Mountainbikes benutzt werden.
Für den Fall, dass ein normales E-Rad für steiniges Gelände benutzt wird, kann mit Beschädigungen gerechnet werden. Da die Preise für diese Geräte meistens vierstellig sind, wäre es äußerst schade, wenn nach kurzem gebrauch bereits Schäden an der Technik sind.

Die Leistung der E-Bikes ist auch abhängig vom verbauten Motor. Auch hier sind teilweise dramatische Unterschiede vorhanden. Schließlich sind die Preise für stärker motorisierte Fahrräder höher. Entsprechend der sensiblen Technik, sollte nicht am Preis gespart werden. Dementsprechend kostet Qualität auch ein wenig mehr Geld. Dafür bekommt man auch einen hochwertigen Akku, der nicht nach ein paar Tagen kaputt ist.

Leider gibt es auch hier wieder ein paar Kleinigkeiten, die beachtet werden müssen. Alles was motorisiert ist, unterliegt auch entsprechende Regeln. Schließlich muss auch überlegt werden, wer bei einem Unfall die Haftung übernimmt. Da die Länder jeweils verschiedene Regelungen haben, wollen wir uns einen Vergleich anschauen.

Deutschland vs Schweiz beim E-Bike Gesetz

Als erstes muss geklärt werden, ob generell eine Helmpflicht herrscht, oder nicht. Normalweise müssen Mofafahrer, die ein Mofa fahren wollen, auch entsprechend einen Helm aufsetzen. Obwohl diese Mofas nur maximal 25 km/h fahren, können dennoch schwere Verletzungen entstehen. Wie sind die Gesetze bei entsprechend gleich schnellen E-Bikes?

Wenn ein E-Bike die gleiche Geschwindigkeit erreichen kann, wie ein Kleinkraftrad, sollten die Gesetze dann nicht gleich sein? Normalerweise schon. Dennoch unterscheidet der Gesetzgeber zwischen diesen beiden Zweirädern. Sowohl in der Schweiz, wie auch in Deutschland müssen E-Bikefahrer keinen Helm nutzen. Eine Empfehlung wird dennoch ausgesprochen.

Wie sieht die Gesetzeslage bei Zweirädern aus, die satte 45km/h fahren können? Hierbei müssen weitere Kriterien berücksichtigt werden. Wird ein E-Rad mit einem Hilfsmotor betrieben, dass bis zu 45 km/h fahren kann, so darf die zulässige Nennleistung nicht höher als 500W betragen. In diesem Fall besteht eine Velohelmpflicht. Ähnlich sieht es auch in Deutschland aus.

Wo dürfen die Räder gefahren werden?

Auch, wenn ein Helm getragen wird, muss noch geregelt werden, wo diese Fahrräder überhaupt gefahren werden dürfen?  In der Schweiz ist die Regelung eindeutig. Hier sagt der Gesetzgeber, dass sowohl Pedelecs, wie auch S-Pedelecs auf Velowegen gefahren werden dürfen.

26 Zoll Mountainbikes noch sinnvoll?

Bevor ein neues Rad gekauft wird, müssen Käufer sich für die passende Größe entscheiden. In der Vergangenheit waren die 26-Zoll-MTB´s dabei auf der Beliebtheitsskala besonders weit oben. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich darin, dass diese Größe ein optimaler Kompromiss ist. Obwohl diese MTB´s sich großer Beliebtheit erfreuen,  scheint die Zeit gekommen zu sein, dass diese Größe bald ausgedient hat – oder doch nicht?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wollen wir einmal schauen, was die Marktlage aktuell sagt. Schließlich können wir so am besten beurteilen, wie weit die 26 Zoll noch in den Läden vertreten sind. Ein weiterer Faktor sind die Neuheiten auf dem Markt. Werden überhaupt noch neue 26 Zöller entwickelt? Hier lässt sich auch sehen, ob und wenn ja, diese Schiene bald ausgedient hat.

Haben die 26 Zöller tatsächlich ausgedient?

Die Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Dennoch ist ein gewisser Trend abzusehen, der langsam aber sicher dafür sorgt, dass die größten Hersteller von Mountainbikes keine wirklichen Innovationen mehr auf den Markt bringen. Besonders deutlich wird es im Downhill-Segment. Ähnlich wie bei dem MTB´s sind hier schon seit geraumer keine neuen Produkte auf den Markt gekommen. Dementsprechend machen die Aussagen der beiden Marktführer, nähmlich Cube und Scott keine Hoffnung auf eine Verbesserung.

Scott konzentriert sich ganz deutlich auf die Produktion von 27,5″ und 29″ Bikes. Ähnlich sieht es auch beim Hersteller Cube aus. Als Ersatz für die 26″ sollen die Fatbikes herhalten. Grund für diese Entwicklung dürfte wohl auch sein, dass sich immer mehr Veranstaltungen von den 26 Zoll Rädern distanzieren. Beim bekannten Downhill-Weltcup sind fast keine Räder mehr in der genanten Größe vertreten. Für Firmen ist immer die Nachfrage entscheidend. Wozu sollen neue Räder gebaut und viel Geld in die Entwicklung gesteckt werden, wenn der Markt scheinbar die größeren Varianten verlangt? Folglich ist es immer eine Frage der Wirtschaftlichkeit.

Woran lässt sich erkennen, dass dieser Zustand auch zukünftig nicht anders sein wird? Große Firmen planen ihre Produktion immer für mehrere Jahre im Voraus. Daraus lässt sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ableiten, dass zumindest für die nächsten paar Jahre keine Änderung auftreten wird. Weiterhin bieten die Fatbikes brauchbare Alternativlösungen, was eine Neuauflage zusätzlich unwahrscheinlich aussehen lässt.

Sollte bereits ein 26 Zoll Bike im Besitz sein, so müssen sich 26 Zoll-Fahrer keine Sorgen um die Ersatzteile machen. Diese sollen bis jetzt auf unbestimmte Zeit gesichert sein.

Lohnt sich ein Umstieg auf ein größeres Rad?

Im direkten Vergleich lässt sich nicht sagen, welche Bikegröße besser oder schlechter ist.
Anders ist nicht immer gleichbedeutend mit besser oder schlechter. Wer ausschließlich ein 26 Zöller gewohnt ist, muss sich erstmal umgewöhnen. Schlussendlich ist es Geschmackssache, welche Variante bevorzugt wird. Die einzelnen Vor -und Nachteile müssen gegeneinander abgewogen werden.